Absenzen und Dispensationen

432.213.12 Direktionsverordnung über Absenzen und Dispensationen in der Volksschule (DVAD) vom 16.03.2007 (Stand 01.08.2022)

Absenzen sind Abwesenheiten vom Unterricht.
Dispensationen sind im Voraus zu planende und mittels Gesuch zu beantragende Freistellungen für regelmässige oder für länger dauernde Abwesenheiten vom Unterricht.

Entschuldigte Absenzen

Unvorhergesehene Abwesenheiten und Kurzabsenzen gelten aus folgenden Gründen als entschuldigt:

  • Krankheit oder Unfall des Kindes
  • Der Schulbesuch ist wegen Krankheit oder Todesfall in der Familie, Krankheits- oder Erholungsaufenthalt eines Elternteils nicht möglich.
  • Amtliches Aufgebot (Schularzt, Schulzahnarzt, Erziehungsberatung, Prüfungsaufgebote, … )
  • Wohnungswechsel der Familie
  • Arzttermine
  • Zahnarzttermine

Die Absenzen werden von den Eltern frühzeitig, bzw. zeitnah den entsprechenden Lehrpersonen mitgeteilt. Die Absenzen werden als entschuldigt im Beurteilungsbericht eingetragen, ausser Absenzen für Prüfungen.

Dispensationen für einzelne Absenzen

Reichen die Eltern ein schriftliches Gesuch bei der Schulleitung ein, kann diese die folgenden Dispensationsgründe anerkennen:

  • Pro Schuljahr zwei Wochen Familienferien, wenn aus beruflichen Gründen nicht mindestens vier Wochen der Ferien der Eltern mit den Schulferien zusammenfallen oder wenn aus beruflichen oder familiären Gründen der Besuch der Familienangehörigen im Ausland nicht während der Schulferien möglich ist.
    Bei Vorliegen besonderer Gründe kann ausnahmsweise bis höchstens 8 Wochen pro Schuljahr vom Unterricht dispensiert werden.
  • Pro Schuljahr höchstens drei Wochen für die Alpzeit
  • Die benötigte Zeit für die Förderung ausserordentlicher attestierter intellektueller, sportlicher oder musischer Begabungen

Diese Absenzen werden im Beurteilungsbericht festgehalten.

  • Für das Fernbleiben aufgrund religiöser Gebote
  • Für den Besuch von Kursen in heimatlicher Sprache und Kultur bis zu einem halben Tag pro Woche
  • Schnupperlehren, sofern sie nicht in den Ferien gemacht werden können

Diese Absenzen werden nicht im Beurteilungsbericht festgehalten.

Das Dispensationsgesuch ist spätestens vier Wochen im Voraus bei der Schulleitung einzureichen.

Anmerkung: Vorzeitiger Ferienantritt oder Verlängerung der Ferien sind grundsätzlich keine Dispensationsgründe.

Regelmässige Dispensationen

Die Eltern können ihre Kinder gestützt auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit mit einer schriftlichen Mitteilung an die Klassenlehrkraft vom Religionsunterricht dispensieren lassen (ohne Angabe von Gründen).

Die Schulleitung kann Schülerinnen und Schüler auf schriftliches Gesuch von einzelnen Fächern, oder aus religiösen Gründen an bestimmten Tagen, dispensieren.

Diese Absenzen werden nicht im Zeugnis eingetragen.

Nachholunterricht

Entstehen bei Schülerinnen und Schülern im Zusammenhang mit der Dispensation Lücken im Unterrichtsstoff, besteht kein Anspruch auf Erteilung von Nachholunterricht im Rahmen der Schule.

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